Kopfschmerzen und Migräne - kein Entkommen?

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    • Kopfschmerzen und Migräne - kein Entkommen?

      Seit Mitte letzten Jahres leide ich stark unter Kopfschmerzen und Migräne. Die Aussage meiner Ärzte dazu "Das kommt vom Stress." Es ist inzwischen soweit, dass ich verschreibungspflichtige Migränetabletten zu mir nehmen muss, wenn es ganz schlimm ist.

      Inzwischen trinke ich bei normalen Kopfschmerzen schon Alternativ "Kopf-Entspannungstee". Das hilft im Höchstfall 2 Stunden und davon soll man nur 4x am Tag eine Tasse trinken.

      Sicherlich fragt ihr euch jetzt "Wie bitteschön sollen wir dir helfen?" Ich suche eine Möglichkeit mich zu entspannen, frei zu machen und das auch während der Arbeit. Denn vorallem dadurch tritt es auf. Folgendes habe ich für Zuhause, um mich zu entspannen, was in der Regel auch gut hilft:

      - Hinlegen, tiefdurchatmen und die Ruhe geniesen (sofern ich welche habe)
      - viel Zucker zu mir nehmen, z. B. Schokolade, Pudding, Kekse etc. (nicht unbedingt die beste Lösung)
      - ein heißes Bad (habe extra Entspannungsbäder von Kneipp gekauft)
      - Schlafen

      Vllt wisst ihr einen Rat für mich. Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht mit schmerzendem Kopf nach Hause fahre. Das belastet mich sehr.
      Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
    • Das würde ich auf Anhieb auch sagen. Kein Job oder Geld der Welt ist es wert, wenn deine Gesundheit kaputt geht UND du dadurch auch nicht mehr voll und ganz für deinen Sohn da sein kannst. Sprich mit deinem Arzt über diese Situation, lass die etwas bescheinigen (falls möglich) oder frage, wie die Situation ggf. mit dem Arbeitsamt regelbar ist oder welche Möglichkeiten es sonst gibt.
      Und ich finde du solltest schnell handeln. Nicht, dass medizinisch gesehen bei der langen Zeit, die schon verstrichen ist, nicht noch negative Auswirkungen bestehen bleiben könnten bzw. wenn das so weitergeht.
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    • Ich bin ja schon die ganze Zeit auf Jobsuche, aber bisher eben nicht mit so großem Erfolg. Jobcenter sagt mir nur "Wenn sie kündigen, bekommen sie eine 3-Monats-Sperre". Sehr hilfreich, wirklich. Daher suche ich eben weiter nach einem Job und nach Entspannungsmöglichkeiten. Ich habe diesen Job nie wegen des Geldes angefangen, sondern nur wegen Erfahrungssammlung (Aufbesserung Lebenslauf), um ein wenig in die Rentenkasse einzuzahlen und nicht den ganzen Tag Zuhause zu sitzen. Heute gehts mir etwas besser, ich trinke jetzt jeden Morgen Kopf-Entspannungstee, das hilft wirklich.

      Trotzdem danke für eure Anteilnahme. ^^
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    • Luna42 schrieb:

      "Wenn sie kündigen, bekommen sie eine 3-Monats-Sperre".

      Deswegen mit dem Arzt mal darüber sprechen! Wenn du dich dran kaputt machst wegen der Regelung, wem ist denn dann geholfen? WIE willst du denn in einem neuen Job was tun oder Leistung geben, wenn du seit Monaten krank und kaputt bist!? Wenn dir ein Arzt bescheinigen könnte, dass Job und das zusammenhängen und du sonst was brauchst, Kur, Urlaub, Reise nach Hintertüpflingen, um überhaupt einen neuen Job zu bekommen etc..... vielleicht schreibt er dich ja auch krank, krank, krank bis es weg ist. Wenn sie dich in der Zeit kündigen, bitte .... dann halt so rum? :huh:
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    • Ich hab mal gehört das Jemand mit Ärtztlicher Unterstützung gekündigt hatte. Der Stress auf der Arbeit nahm wohl überhand und sorgte dafür dass der Kollege krank wurde. Letzendlich reichte er die Kündigung ein und muss auch keine Sperre fürchten, da man ihm das als Gesundheits-maßnahme vom Arzt aus geraten hatte.
    • Entweder solltest du am besten wirklich den Job wechseln, weil du es wirklich seit dem du da Arbeitest so hast, oder du lässt dich für einige Wochen krankschreiben. Und wie nett das Jobcenter doch ist, anstatt Rücksicht auf die Gesundheit zu nehmen, wollen die dir erst eine Sperre andrehen, echt supi...
      One life surrendered, so yours can begin~
      Avatar gezeichnet von KuroNekoKimi (Charakter gehört mir)
    • Ich würde mich auch Krankschreiben lassen. Nichts ist mehr Wert als die eigene Gesundheit und durch die Arbeit sollte man dieses Gut was einem am Leben erhält nicht schaden. Ich hoffe, wenn du einen neuen Job bekommst, dass es dir dann dort viel besser geht und deine Migräne verschwindet. Viel Erfolg ^^
    • Um euch hier mal auf dem Laufenden zu halten...

      Ich habe jetzt endlich einen Termin bei einem Facharzt bekommen, aber wie das nun mal so mit Fachärzten ist, haben die ja kaum Termine... ich habe den Termin erst Ende Juni. Zurzeit halte ich mich mit Migränetabletten ganz gut. In der Apotheke habe ich welche bekommen, die nicht verschreibungspflichtig sind. Sind auch nur zwei Stück pro Packung drin, kosten aber pro Packung ca. 14 Euro. Teuerer Spaß, aber die nehme ich auch nur, wenn es wirklich schlimm ist. Weiterhin führe ich ein Migränetagebuch, was mir nur bestätigt, was ich schon weiß. Die Migräne kommt immer häufiger und es kommt vom Stress.

      Was den Job angeht... unverändert. Heute habe ich wieder mal 30 Bewerbungen geschrieben. Ich hoffe, dass ich zumindest mal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde. Kann doch nicht angehen. Gestern musste ich arbeiten und am Freitag habe ich mich mal wieder mit meinem Chef gestritten. Ich war so fertig, ich hab noch abends meinem Freund am Telefon die Ohren vollgeheult, dabei wollte ich mich zusammen reißen. Ich muss da endlich raus. Ich kann echt nicht mehr.

      Wünscht mir Glück!
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    • Gibt es denn eine Möglichkeit, dass Du die teuren (aber scheinbar einzig wirkenden) Tabletten von der Krankenkasse gestellt bekommst? Ich hab ja auch sowas gegen mein tägliches Sodbrennen, wobei die Apothekerin mir sowas mal sagte "Wenn sie sich das auf Dauer nicht leisetn können aber drauf angewiesen sind, dann können sie eine Befreiung der Kosten beantragen". So jedenfalls ging der Wortlaut glaub ich.
    • Deswegen will ich ja zu dem Facharzt um richtige verschreibungspflichtige Tabletten zu bekommen. Mein Hausarzt verschreibt mir immer nur 2 Stück, wenn ich wirklich gerade schlimme Migräne habe und deswegen nicht zur Arbeit fahren kann. Der gibt mir nicht mehr, obwohl er selbst schon mal sagte "Das haben sie häufiger." Aber mehr verschreiben tut er mir trotzdem nicht. Aber ob ich das auch ohne Arzt beantragen kann, weiß ich nicht.
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    • Mal das neuste zu diesem Thema. Also ich bin inzwischen gekündigt mit gesetzlicher Kündigungsfrist und im Moment noch krank geschrieben. Seit dem ich krank geschrieben bin, geht es mir von Tag zu Tag besser. Anfangs hatte ich noch etwas Migräne, aber inzwischen geht es mir richtig gut. Ein wenig blass bin ich wohl, meinte mein Vater. Als mein Arzt mich krank schrieb, sagte er zu mir, dass ich richtig krank aussehe und er sagte zu mir "Eine Arbeit der einen Krank macht, ist keine Arbeit." Freitag muss ich noch mal hin, aber ich weiß schon, dass er mich weiter krank schreiben wird, für den Rest der Zeit, die ich noch arbeiten müsste, da ich so nicht mehr arbeiten kann. Zuletzt war es nämlich schon so, ich gehe einen Tag arbeiten und bin dann mindestens einen Tag krank. Ich hatte sogar schon Migräne über drei Tage lang. Meinem Arbeitgeber war ich somit zuviel krank und so ein kleines Unternehmen kann sich das nicht leisten usw. Ich bin ganz froh, dass es vorbei ist und kann mich nun noch mehr darauf konzentrieren einen besseren Arbeitsplatz zu finden, der mich nicht krank macht. Drückt mir die Daumen.
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    • Das freut mich für dich. Endlich bist du den Job los und dir geht es besser :)
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    • Migräne?! - Das Thema

      Schon erschreckend zu lesen, wie viele mittlerweile von dieser Krankheit betroffen sind. Migräne die (neue) Volkskrankeit die immer mehr Menschen in ihren Bann zieht. Selbst mich! :justsad:
      Seit meiner späten Kindheit setzte bei mir nach nach immer mehr dieser Kopfschmerz ein, der mich für max 2 Tage bettlägerig machte. Keinen Appetit (was für mich immer sehr schlimm ist, weil ich für meine Größe viel zu leicht bin), schlechte Stimmung, Lichtempfindlichkeit und des weiteren mehr. In meiner Jugend nahm ich es halt so hin. Nahm selten mal ne Asperin was mir nur vorrübergehend half, aber ansonsten tat ich nichts dagegen.
      Dem Anschein nach hab ich das von meiner Mutter, die damals auch viele Anfälle hatte. Eines Tages hatte sie dann genug von diesen Schmerzen und lies sich vom Arzt beraten. Ihr verschrieb man dann das Medikament: Maxalt, was ihr dann auch immer half. :justsmile:
      Den Gedanken zu fassen es ihr gleich zu tun fiel mehr aber schwer, da ich Medikamente nicht vertraute. (Wegen den Nebenwirkungen)
      Aber weil ich nicht mehr leiden wollte, probierte ich es vor 3 Jahren auch. Erklärte dem Arzt das Vererbung eine Rolle spielen könnte. Das befürwortete er und verschrieb mir ein Medikament von Thomapyrin.
      Nahm eine davon und bekam einen heftigen Anfall mit Atemnot und Schweißausbrüchen. ... Aber die Kopfschmerzen waren fort. :justsmile:
      Natürlich versagte an diesem Abend mein altes Handy, wollte 110 anrufen. Habe sie dann auch erreicht und sie meinten nur, "legen sie sich hin und atmen sie tief ein und aus! Nach einer Stunde sollte es dann vorbei sein." So habe ich es auch getan und kam auch wieder zur Ruhe.
      An den folgenden Tagen erklärte ich dem Arzt was vorgefallen war und verlangete nach Maxalt, was ja meiner Mutter immer half. Das bekam ich dann auch. Erst in 5mg Dosis,.... dann in 10mg Dosis,...tja und manchmal halt dann auch in 20mg Dosis. :wacko: (In dem Falle muss man 2 Stunden nach der ersten Dosis warten bevor man die Zweite nimmt) Meistens hilft es mir dann auch, fühl mich halt benommen aber ansonsten ist es ok.
      Mein jetziger Hausarzt meinte auch "Nehmen sie die Tabletten ruhig! Das wird ohne sie auch nicht besser! Und abhängig wird man davon nicht!"
      Bleibt aber die Frage, was ist der Auslöser dieser Krankheit? Bei mir ist der 1. Grund (Trigger) Stress!! Dann Wetterwechsel: Von Hochdruck zu Tiefdruck und umgekehrt. Den Schmerz kann ich sogar fühlen, wenn ich mit dem Finger auf die Augenbraue drücke. Dann pocht der Schmerz sogar. :cursing:
      Ein dritter Grund wäre keinen körperlichen und damit gebundenden seelischen Ausgleich! Der ist mir sehr wichtig.
      Ich kann nur sagen, dass ich den Kampf gegen die Migräne immer noch nicht gewonnen habe. Ich werde wohl noch viele Jahre damit leben müssen. Und auch die Tatsache akzeptieren, dass ich auf Grund dessen nicht 100% leistungsfähig sein werde.
    • Wenn ich das mit Hochdruck und Tiefdruck denke, die ständigen Wetterwechsel ... oh Gott, das wird auch immer schlimmer. Man merkt das ja aktuell wieder sehr schön oder? Man geht vormittags oder früh aus dem Haus bei rund 0 Grad und drei Stunden später sind es dann schon 8° und später 12/13°. Das ist dann mehrere Tage so, dann sind mal 17/18° und ganz plötzlich ist es wieder total kalt und geht nicht über 5° hinaus mehrere Tage, nur damit es dann am nächsten Wochenende wieder 20° und mehr werden. Ist doch eigentlich klar, wenn der Körper verrückt spielt und man bekloppt wird. Wird man dann aber noch so gequält mit Migräne .... her je ... ganz schrecklich finde ich das!
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    • .. und wenn jetzt auch noch die blöde Zeitumstellung dazu kommt wirds richtig übel. Ich persönlich habe jedes Jahr aufs neue damit zu kämpfen mich an den neuen Rhytmus zu gewöhnen. Zusammen mit dem erwähnten Wetterwechsel hab ich jetzt schon öfters kleine Schwindelanfälle und Kopfschmerzen.
    • Ach stimmt, die Zeitumstellung kommt ja auch noch, määäääh.
      Hatte wir da jetzt eigentlich eine Stunde mehr zum zocken nachts oder müssen wir uns da jetzt auch noch beeilen? Ich glaube letzteres war's oder? Dann können viele Menschen nicht mal richtig schlafen. Immerhin geht das dann meist gleich nach dem Aufstehen los, dass man zeitlich irgendwie nicht so ganz zurecht kommt. Zusammen mit dem Wetter echt ne tödliche Stimmung -.-
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