Lachen, heulen, ausrasten: Emotionen in Videospielen

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    • Lachen, heulen, ausrasten: Emotionen in Videospielen

      Das ist ein Kritikpunkt der sehr gerne angesprochen wird.
      Im gegensatz zu Büchern oder Filmen schaffen es Spiele irgendwie nicht Emotionen hervorzurufen.
      Woran könnte das denn liegen ?

      Meiner Meinung nach muss man sich mit dem Charakter den man spielt indentifiezieren können. Das geht aber überhaupt nicht wenn man gar nix über den Helden weiß. Man wird einfach so in eine Story geschmissen und muss versuchen einen Weg rauszufinden. Irgendwelche Lösungen finden und so ein kram.
      Auf den Hauptdarsteller wird da viel zu wenig eingegangen.
      wie soll man denn Emotionen empfinden für jemanden den man gar nicht kennt.
      (\__/)
      (O.o)
      (> <) "This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination."

      Was macht die Liebe? - Vorbeigehen und nett winken!
    • Wie sowas abläuft, sieht man ja speziell in RPGs, da geht es ja so weit, dass man zum Schluss noch mitheult. :rofl:
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    • Original von AstroTiger
      Wie sowas abläuft, sieht man ja speziell in RPGs, da geht es ja so weit, dass man zum Schluss noch mitheult. :rofl:


      Spielst du da auf FF VII an ?
      Aber meistens ist es ja so, dass die Spieler dann in Zwischensequenzen (also Videos) und nicht während des Spieles heulen.

      Beim spielen selbst empfindet der Spieler (außer vielleicht Frust) keine Emotionen
      (\__/)
      (O.o)
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    • Aber man kämpft sich dann weiter durch, weil man eben wissen möchte, wie es denn nun weiter geht mit der Story, welche zu Tränen rührt teilweise.....
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    • Original von AstroTiger
      Aber man kämpft sich dann weiter durch, weil man eben wissen möchte, wie es denn nun weiter geht mit der Story, welche zu Tränen rührt teilweise.....


      Klar kämpfst du dich durch.
      Aber was fühlst du dabei.

      Das ist so ne Streitfrage die schon seit langem besteht.
      (\__/)
      (O.o)
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      Was macht die Liebe? - Vorbeigehen und nett winken!
    • ich denke....ich denke..... :th2: ..... ich muss die Geburtsstunde es Bösen verhindern, bevor noch mehr Unheil passiert...
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    • Original von AstroTiger
      ich denke....ich denke..... :th2: ..... ich muss die Geburtsstunde es Bösen verhindern, bevor noch mehr Unheil passiert...


      Ok, das denkst du. Und was fühlst du ?
      Fühlst du Hass auf die Bösen die die Welt vernichten wollen.
      Fühlst du trauer für die ganzen Menschen die den Bösen bisher zum Opfer gefallen sind ?
      (\__/)
      (O.o)
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    • Ich gehöre auch zu denen die bei FF VII Tränen in den Augen hatten und das nicht gerade wenig. Diese Emotionen begleiteten mich aber weiter im Spiel, denn ich dachte das das so ja nicht sein kann und versuchte sogar einen Wiederblebungstrank oder was anderes zu finden, um das Geschehene wieder rückgängig zu machen. :thinking:
      Ich lasse mich bei den Spielen, die es erlauben, meistens richtig in deren Welt eintauchen und da fühlt man auch mit.

      Mal ein ganz anderes Beispiel: Beim Anzocken von Segas "Condemned" mußte ich nach den ersten 2 Stunden das Spiel ausschalten, da mein Adrenalin-Pegel auf Dauerhoch stand. (funktioniert aber NUR mit 5.1 Anlage und abgedunkelten Räumlichkeiten, denn sonst kann die Atmosphäre nicht von einem Besitz ergreifen :naughty:).
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    • Wenn ich schon mal etwas beim spielen empfand, dann Angst!
      Damals bei Resi auf dem Saturn musste ich das Spiel ausschalten, weil ich einfach viel zu viel Angst davor hatt, was dem Character (also quasi mir) noch alles passieren könnte.
      Ich war mit ihr gerade aus dem Garten zurückgekommen und betrat erneut das Haus, als plötzlich eine Szene eigespielt wurde, wie sich etwas dem Haus näherte und duch die Eingangstür ging. Kurz darauf übernahm ich wieder die Steurung und hörte schließlich die Eingangstür zuschlagen.
      Ich hatte echt Panik vor dem, was nun mit "mir" im Haus war.
      Ich konnte erst am nächsten Tag bei Tageslich weiterspielen.

      Aber auch schon bei Panzer Dragoon Saga empfand ich etwas, für das ich keine Bezeichnung finde.
      Ich wurde zu einer Handlung aufgefordert, der ich auf keinen Fall nachkommen wollte. Ich machte mir echt gedanken über die Sache undharderte mit mir selbst... mich plagten regelrechte Schuldgedanken.

      Was mich auch sehr nachdenklich stimmte, war Jenerzeit das Spiel Exhumed. Über das Schicksal des Charakter musste ich echt noch lange nachdenken. Das war wirklich sehr bewegend!
    • Original von Tikal
      Was mich auch sehr nachdenklich stimmte, war Jenerzeit das Spiel Exhumed. Über das Schicksal des Charakter musste ich echt noch lange nachdenken. Das war wirklich sehr bewegend!


      Das Spiel hatte ich durchgespielt und habe am Ende den Rettungshubschrauber erreicht, somit hatte ich mein Happy End, auch wenn der Weg sehr steinig und beschwerlich war. :naughty:

      Panzer Dragoon Saga, das ist auch so ein Spiel, wo ich so richtig mitgerissen wurde. Wenn ich da weiter nachdenke, fallen mir noch so einige ein.

      Den größten und intensivesten Horror erlebte ich mit Condemned. :omg: Diese krassen Angstgefühle und Adrenalin-Kicks (und ich spielte noch nicht mal allein) löste weder ein Resident Evil - Spiel noch irgend ein Horror-Film in mir aus.
      Eine etwas andere Angst entwickelte sich aber beim Zocken von Ecco the Dolphin (DC), denn ich empfand es als richtig schlimm mich gegen die Haie und Rochen zu wehren, die mir nu böses antun wollten. Es ist halt was anderes, wenn man keine Knarre in der Hand hält sondern nur mit einer Vorschnell-Attacke, die aber auch meist daneben geht, sich verteidigen kann. :msonic:
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    • Original von SegaFreak
      Das Spiel hatte ich durchgespielt und habe am Ende den Rettungshubschrauber erreicht, somit hatte ich mein Happy End, auch wenn der Weg sehr steinig und beschwerlich war. :naughty:


      Dann müsstest Du echt mal das "schlechte Ende" spielen. Das ist wirklich extrem finde ich! *gänsehaut*
    • Hm, man sollte den verfechter die sagen es wird keine Emotion entwickelt mal eure Liste zuschicken. :redgrinning:

      Aber wie sehen eure Gefühle für euren Charakter aus.
      Hattet ihr mal Angst um euren Helden gehabt ?
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    • Ja, was wird aus Tidus bei FFX ... lustigerweise weiß ich das bis heute nicht ... :omg:
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    • Angst um meinen Charakter hatte ich in der Tat schon des öfteren gehabt. Vor allem bei Horrorspielen.

      Aber selbst bei Spielen wo man Wesen oder Tiere nebenbei Pflegen konnte, lag mir ihre Verfassung und Wohlbefinden immer sehr am Herzen!

      Oder bei RPG, wo man bei Unterhaltungen die Texte selber wählen muss, tut es mir bei falschen Endscheidungen richtig leid, wenn sich mein Charakter meinetwegen Ärger oder Mißgunst aneignet musste.
      Ich dachte dann nur: "Der Arme...." :manic:

      Im großen und ganzen besteht ja gerade die Kunst der Entwickler darin, den Spieler in eine Welt zu versetzen, in der er auf Wesen oder Charaktere trifft, mit denen er sich identifizieren und mit ihnen fühlen kann. Erst dadurch wird ein Spiel so richtig lebendig und macht auch auf Dauer Spaß!

      Der eine oder andere soll sich ja sogar schon mal in einen virtuellen Charakter verliebt haben... es ist also so ziemlich alles möglich!
    • Original von Tikal
      Original von SegaFreak
      Das Spiel hatte ich durchgespielt und habe am Ende den Rettungshubschrauber erreicht, somit hatte ich mein Happy End, auch wenn der Weg sehr steinig und beschwerlich war. :naughty:


      Dann müsstest Du echt mal das "schlechte Ende" spielen. Das ist wirklich extrem finde ich! *gänsehaut*


      Es gibt ein schlechtes Ende bei Exhumed ??? Wie erreicht man denn das? :fragezeichen:
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    • Was ist das für ein Titel ?? Was für Emotionen kann man denn da bekommen ??
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    • Exhumed ist ein Egoshooter ala Hexen im Ägypten Stil.
      Leider weiß ich jetzt nicht mehr, wie mein ein schlechtes Ende bekam, jedenfalls hatte ich es mal nicht rechtzeitig aus der Pyramide geschafft und wurde für alle Zeiten Eingeschlossen.
      Allein die Vorstellung von so einem grausamem Ende, wo Du da sitzt und auf den Tot wartest fand ich ja schon erschreckend.

      Doch das sollte noch getopt werden.
      So Machte die Geschichte nach dem (endlich *Gänsehaut*) eingetroffenen Tod einen extremen Zeitsprung. In eine Zeit, wo sich die Menschheit mit Atombomben vernichtete und der Planet nur noch eine Einzige Einöde war. Außerirdische fanden beim untersuchen des „grauen“ Planeten schließlich die mumifizierte Leiche Deines Charakters und nahmen ihn als letzten, auffindbaren Überrest allen Lebens des einst blauen Planeten mit sich.

      Anschließend kam eine unglaublich schöne und traurige Musik am Abspann, wobei der Hintergrund eine Hellblaue Wasseroberfläche darstellete, auf dem Wassertropfen aufprallten, die kleine Ringe hinterließen. Wasser, als Symbol des Lebens, das endgültig aus unserer Welt verschwand…..

      Ich fand das sehr bewegend und zum Nachdenken animierend…
    • Bei dem ersten Einsatzvideo,wo man die Mission mitgeteilt bekommt,sieht man aus seinem Kanonenboot aus ein anderes Kanonenboot wie es abgeschossen wird,brennt,umhertaumelt und schließlich in einem AT-TE stürtzt :heultuch:
      Da wären mir fast die Tränen gekommen und sowas passirt ständig bei Star Wars Republic Commando :heultuch:
    • Einem Science-Fiction-Spiel ?... :thinking: ... Kummerkasten.

      Spiele können Emotionen vor allem dann auslösen, wenn man sich über eine schwierige Stelle schwarz ärgert
      (Wut ist auch eine Emotion:grins:).

      Ansonsten lösen Filme wohl eher Emotionen aus (obwohl das bei mir nicht wirklich der Fall ist), weil sie mit realen Figren gespickt sind.
      Echte Menschen regen eher dazu an, mit ihnen zu fiebern, als coputergenerierte Pixel (oder aktueller: Polygone).
      Das doktorische Ratespiel

      Grade, wenn ihr denkt, ihr habt all die Antworten ...

      ... ändere ich die Fragen