Lachen, heulen, ausrasten: Emotionen in Videospielen

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    • Der Thread war ja schon etwas länger in den weiten tiefen des Forums verborgen....
      Umso spannender ihn jetzt mal wiefder hervorzuheben und einen vergleich zu ziehen: Was ist seither so passiert in Sachen Bewegender Spielestories?

      Also ich für meinen Teil habe schon länger kein SPiel mehr wirklich bis zum Ende gespielt.

      Aber wenn es darum geht, was das Spiel noch während des Gameplays mit einem anstellte so kommt mir sogleich "the Darkness" wieder in den Sinn: Als ich (also der Chara) zwischenzeitlich die Verdammnis besuchen musste wurde ich von einer Dauer-Gänsehaut geplagt. Schlimm genug, das überall Menschen lagen die dazu verflucht waren auf Ewig Ihrer Schmerzen zu erliegen und ohne Pause vor Schmerzen schreien zu müssen.... spätestens als ich dann vor dem hungernden Pferd stand wurde ich von der vermittelten Traurig- und Hoffnungslosigkeit dieser Level völlig gefesselt. Das Tier konnte nicht fressen weil es das Maul völlig zerfetzt hatte.. und stand von ewigem, niemals endenem Hunger geplagt vor einem großen Korb saftiger Äpfel. Es war ja die Verdamnis.. es war schon tod.. und konnte an dem schmerzenden Hunger nicht (mehr) sterben. Das war so grausam! Diese Bilder und Eindrücke haben mich noch lange verfolgt.



      Unfassbar wie elend und traurig man sich fühlte wenn man durch diese Level ging....

      Der Zweite Teil konnte meiner Meinung nach leider nicht am Vorgänger anknüpfen wenn es um diese Art der hervorgerufenene Emotionen geht.
    • Das spiegelt glaube auch andere Meinungen wieder, dass heutige Spiele nur noch schwer so faszinieren und fesseln wie damals. Liegt es an der Schnelllebigkeit und Entwicklungen heutzutage, um sofort den neuesten Teil ein und derselben Marken zu veröffentlichen? Ich kann mir gut vorstellen, dass von so manchen Jahresspielen eben jene Emotionen am Ende völlig verloren gehen.

      Bei The Darkness als Beispiel sehe ich das dann eben doch ein wenig anders. Es stimmt, dass der Flair um den Charakter einfach nur positiv und saugut war. Wie er philosophierte oder das mit dem Pferd, das war schon klasse. Manches davon fehlte im zweiten Teil. Auch der Grafikstil war ja völlig anders. Und dennoch gab es auch dort einige Emotionen innerhalb der vielen Erinnerungen mit der toten Freundin. Und denke ich dann an das Ende, dann bin ich ohnehin heiß auf einen dritten Teil. Es ist aber eben auch kein jährlicher Titel, den man ständig in kurzen Abständen in neuen Abenteuern kaufen kann.

      Mit viel Emotionen sind für mich zumeist die Zelda-Spiele besetzt. Insbesondere Ocarina of Time und Majora's Mask. Auch die Wolf-Verwandlung in Twilight Princess fand ich echt toll in der ganzen Story. Auch hier spielt der Grafikstil natürlich gut mit.
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