Gedichte (von Luna42)

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  • Gedichte (von Luna42)

    Ich so viele, aber hier kommen nur die neuen rein. Eben habe ich zwei geschrieben. Bin etwas aus der Übung, aber denke sie sind ganz ok.

    Engel

    Weiße Federn im Wind,
    unschuldiger als ein Kind,
    heller als jedes Licht,
    doch blendet mich nicht.

    Goldenes Haar lockig und weich,
    so fern aus einem anderen Reich.
    Die Sehnsucht unendlich scheint,
    meine Seele, sie weint.

    Mein Geist,
    weit mit reist.
    Mein Herz zerspringt,
    so zart die Stimme klingt.

    Auf weißer Watte tollen,
    niemals traurig sein wollen,
    immer glücklich umher springen,
    und ihre Lieder singen.

    Lasst mich hier nicht zurück,
    schenkt mir nur ein kleines Stück,
    ein wenig von eurem Schein,
    und lasst mich glücklich sein.

    Wie neidisch ich bin,
    mir kommt nur noch eines in den Sinn:
    "Ein Engel möcht ich sein,
    so unschuldig, frei und rein."

    Gelbe Tulpen

    Kalt es ist,
    die Kälte mich zerfrisst.
    Die Hände ganz starr,
    Augen glasig klar.
    So weiß die Welt,
    den Frühling gefangen hält.
    Unter der Eisdecke,
    langsamer als jede Schnecke,
    stoßen sacht hervor,
    die Kälte schon immer verlor.
    Was lässt mein Herz dort erwärmen?
    Gerate schon ins Schwärmen.
    Gelbe Tulpen es sind,
    wippen ganz seicht im Wind,
    den Schnee besiegt,
    der Frühling in der Luft liegt.
    Jeden Tag ich zu ihnen seh,
    die Kälte tut mir nicht mehr weh.
    Sie sind der Sonnenschein,
    der nicht kann bei uns sein.
    Sind die Wärme im Herzen,
    die vertreibt alle Schmerzen.
    Verbreiten Fröhlichkeit in dir,
    so geht es auch mir.
    Eine gelbe Tulpe ich dir schenke,
    damit du weiß, dass ich an dich denke.
    Sie soll die Kälte vertreiben,
    in Gedanken werd ich bei dir bleiben.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

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  • Gedanken an den Liebsten/die Liebste

    Nichts nimmt mich so ein,
    wie in Gedanken bei dir zu sein.
    Kein Schrei deine Worte überdeckt,
    soviel Bedeutung in ihnen steckt.
    Wenn du nicht bei mir bist,
    wird mein Lächeln vermisst.
    Egal wo sie suchen gehn,
    man kann es nur mit dir gemeinsam sehn.
    Ich fühle mich bei dir,
    als wäre der Frühling bereits hier.
    Warm und geborgen,
    ganz frei von Kummer und Sorgen.
    Mein Herz er hüpft wie nie zuvor,
    es dir bereits die Liebe schwor.
    Darum denk an mich,
    sowie ich an dich,
    dann wir immer beisammen sind,
    egal wie langsam die Zeit verinnt.

    Unklarheit

    Allein,
    du kannst nicht bei mir sein.
    Versunken,
    in Zweifeln ertrunken.
    Besessen,
    kann das Vergangene nicht vergessen.
    Gedanken,
    im Nebel versanken.
    Worte,
    zeigen eine geschlossene Forte.
    Fragen,
    die mir keine Antwort sagen.
    Abgrund,
    falle in einen tiefen Schlund.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Vermisst

    Mein Her es rennt,
    von dir getrennt,
    fühle mich so allein,
    möchte bei dir sein.

    Die Kälte mich zerfrisst,
    weiß nicht was mit dir ist.
    Hab Angst, das du mich vergisst,
    und gar nicht mehr vermisst.

    So meld dich doch,
    ich warte noch.

    Tiefe Zweifel

    Die Zweifel sind groß,
    was ist nur mit mir los?
    Mal fröhlich und heiter,
    schon zieht die Stimmung weiter.

    Fühl mich elendig schlecht,
    mir ist so gar nichts recht.
    Es kommt einfach so,
    das alle Hoffnung floh.

    Kann mich selbst nicht ertragen,
    andere nicht um Rat fragen.
    Versuche auf glücklich zu tun,
    doch das Innere lässt mich nicht ruhn.

    Möcht alles vergessen
    werd innerlich aufgefressen.

    Angst vor Liebe II

    Der Schmerz so tief,
    ewig nicht mehr nach mir rief.
    Fühle mich verloren,
    hatte mich doch Optimismus geschworen.
    Nun sitz ich da,
    nichts scheint, wie es mal wa',
    Wollte doch alleine sein,
    niemals jemand sagen "Du bist mein".
    Erneut den Fehler begangen,
    was für ein Dummes verlangen.
    Warum kann ich es nicht wagen,
    es zu sagen?
    Es hätte nichts passieren sollen,
    wir uns was vormachen wollen.
    Was soll ich denken?
    Kann doch nicht mein Herz verschenken.
    Träumen, wie dumm es doch ist,
    innerlich einen völlig zerfrisst.
    Weiß wie es immer wahr,
    Liebe bedeutet Gefahr.
    Alles scheint am Anfang toll,
    doch nichts ist, wie es soll.
    Dieses Chaos im Kopf nicht brauch,
    viel lieber im ruhigen Wasser tauch.
    Möchte keinen Fehler begehen,
    bleib jetzt sicher stehen.

    Die Krähen und der Adler

    Schwarze Federn sinken,
    Sorgen in ihnen ertrinken.
    Krähen immer gleich klingen,
    können nicht singen.
    Die Krähe bleibt in der Schar,
    da wo sie schon immer war.
    Nur der Adler schreckt sie auf,
    er nimmt die Einsamkeit in Kauf.
    Wunderschön und geheimnisvoll,
    niemand ihm schaden soll.
    Ein Adler ist frei,
    ein jeder hört den Freiheitschrei.
    Nie sieht man zwei zusammen fliegen,
    kann die Einsamkeit nicht besiegen.
    Einsam wird er untergehen,
    und einsam wieder auferstehen.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Das erste Gedicht, ist schon vor zwei Tagen geschrieben worden (nur nicht gepostet) und der Rest von heute xD

    Stumme Worte

    Kann Liebe entstehen,
    ohne das man sich je gesehen?
    Früher hab ich mich nie gefragt,
    einfach zu Lieben gewagt.
    Doch habe ich mir etwas vorgemacht,
    die Vergangenheit mich auslacht.
    Voller Zweifel die Zukunft ist,
    man die Zuversicht vermisst.
    Doch nichts kann mir diese schenken,
    muss zu sehr drüber nachdenken.
    Weiß mich nicht mehr auszudrücken,
    kann es nicht mit Worten schmücken.
    Stumm bleibe ich nun,
    was anderes kann ich nicht tun.

    Glückliche Gedanken

    Schritt für Schritt voran,
    nichts mich aufhalten kann.
    Trotze allen Ängsten in mir,
    um glücklich zu sein mit dir.

    Wahre Freunde habe ich,
    die mich lassen nie im Stich.
    Egal was kommt oder geht,
    ein jeder mir zur Seite steht.

    Ich werde nicht zerbrechen,
    kann immer über alles Sprechen.
    Meine Wangen bleiben trocken,
    voran stets unerschrocken.

    Weiß genau was ich will,
    und jetzt wirds ganz still.
    Niemals mehr Vertrauen? Nein!
    Dieser Satz darf nicht mehr sein.

    Wer nicht wagt,
    ewig der Zweifel plagt.
    Voran, Voran, ganz leis,
    bis ich auf alles eine Antwort weiß.

    Ein Freund

    Ein Freund ist immer bei dir,
    gibt immer ein wir,
    nie nur ein ich,
    er achtet auf dich.

    Ein Freund bringt dich zum Lachen,
    könnt gemeinsam vieles machen,
    ganz selbstverständlich ist,
    Einsamkeit vergisst.

    Ein Freund ist tief im Herzen,
    auch bei Kummer und Schmerzen,
    weint mit dir,
    ist immer hier.

    Ein Freund dir den Rücken stärkt,
    deine Zweifel bemerkt,
    wenn es dir schlecht geht,
    dich voll und ganz versteht.

    Ein Freund wird dich nicht belügen,
    nichts kann eure Freundschaft trügen,
    kannst immer ehrlich sein,
    bist immer für ihn groß - nie klein.

    Ein Freund auch mal selbst Sorgen hat,
    stellt sich dann nicht schachmatt,
    er ist bei dir,
    und teilt sie hier.

    Ein Freund braucht keinen Abstand,
    ihr geht mit dir Hand in Hand,
    denn er ist dein Begleiter,
    seit zusammen traurig und heiter.

    Ein Freund versteht dein Schweigen,
    wird dir den Weg zeigen,
    du musst nichts sagen,
    er wird dich fragen.

    Ein Freund muss über diesen Zeilen,
    nicht nachdenklich verweilen,
    wird sich freuen und lachen,
    er weiß all diese Sachen.

    Ein Freund der sich jetzt nicht wohl fühlt,
    dessen Herz ist ausgekühlt,
    der nachdenken muss über diese Worte,
    er gehört zur falschen Sorte.

    Ein Freund der jetzt fröhlich an mich denkt,
    dem hab ich dieses Gedicht geschenkt,
    ein jeder Freund gemeint,
    dass mir ja keiner weint.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Von Einsamkeit zerfressen

    Einsamkeit verschling mich,
    die Wärme wich,
    die Kälte frisst mich auf,
    egal wohin ich lauf.

    Einst glaubte ich,
    Einsamkeit die Lösung für mich,
    doch sie bringt nur Leid,
    dass das Herz mir schreit.

    Wenn man einsam ist,
    sich selbst zerfrisst,
    glaubt kann alles heilen,
    doch der Schmerz wird verweilen.

    Nun strecke ich die Hände aus,
    das mich zieht wer hinaus,
    doch warte ich schon lange,
    teuflisch zischt die Schlange.

    Nein, der Richtige muss es sein,
    sonst bleib ich auf ewig allein,
    auch wenn wer bei mir ist,
    die Einsamkeit mich zerfrisst.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Niemals nie!

    Niemals allein,
    nie traurig sein,
    niemals Tränen vergiesen,
    nie vor Freunden verschließen.

    Niemals mehr verletzten,
    nie die Hunde auf einen hetzen,
    niemals nachtragend sein,
    nie wieder sein gemein.

    Niemals Fehler machen,
    nie über andere lachen,
    niemals boshaft ausstrahlen,
    nie zuviel zahlen.

    Niemals ist ein hartes Wort,
    nie bringt Erfahrungen fort,
    niemals will ich auf all dies verzichten,
    nie übers Negative richten.

    Niemals schon zu oft gesagt,
    nie man sich das fragt,
    niemals gibt es nicht,
    nie ist niemals Pflicht.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Innere Stärke

    Ich bin nicht schwach,
    wenn ich über mein eigenes Unglück lach,
    ich bin nicht traurig und wein,
    wenn es sollte anders sein.

    Ich bin kein Gegenstand,
    denn ich verfüge über Verstand,
    ich bin nicht dein Besitz,
    denn das ist kein Witz.

    Ich bin nicht einsam nie,
    auch wenn mein Herz oft schrie,
    ich bin nicht zerstörbar,
    auch wenn die Verzweiflung war hörbar.

    Ich bin nicht dein,
    und werd es niemals sein,
    ich bin nicht dazu bereit,
    und werd bleiben zu zweit.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Verdrängt

    Soviele Gedanken,
    die sich ins Unendliche ranken.
    Kein Enkommen,
    es scheint alles so verschwommen.

    Die Antwort suchend,
    ewig fluchend.
    Keine Gewissheit,
    nur zuviel Leid.

    Vergessen was vergangen,
    unendlich scheint das Verlangen.
    Schmerz verdrängt,
    die Wahrheit erhängt.

    Nur das Gute sehen,
    alle Schatten übergehen.
    Nach etwas sehnen,
    zu weit aus dem Fenster lehnen.

    Kann man wirklich so tun,
    als würde alles Schlechte ruhn?
    Oder erwacht man doch,
    in einem finsteren Loch?
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Der Schwur

    Nichts, nur ein Schatten,
    höre tappeln die Ratten.
    Wo nur?
    Da war er der Schwur.
    Warum musste ich das tun?
    Werde ich den niemals ruhn?
    Hier und jetzt,
    auf den Stuhl gesetzt.
    Der Raum nur leer,
    das Atmen fällt mir schwer.
    Du warst bei mir,
    einst warst du hier.
    Nun ist nichts geblieben,
    alles tot geschwiegen.
    Tag für Tag hier her,
    meine Füße so schwer.
    Und doch der Schwur,
    warum, warum nur?
    Ich werde ihn erfüllen,
    mich in die Schatten hüllen,
    dich suchen und finden,
    dann zusammen verschwinden.
    Ich warte, warte... der Schwur,
    doch von dir keine Spur.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Dein Gedicht gefällt mir, auch wenn es mich sehr melancholisch stimmt.

    Es vermittelt eine Traurigkeit, gemischt mit Hoffnung, dass man richtig mitfühlen kann und sich der Hoffnung ergibt,

    der Schwur würde erfüllt und alles ende doch noch gut.





    Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, wofur er sterben würde, dann taugt er auch nicht zum Leben.
    Wenn ein Mensch nichts gefúnden hat, wofür er sterben würde, dann taugt er auch nicht zum Leben.