Gedichte (von Luna42)

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  • Das Holzpferd

    Immer weiter,
    reitet der Reiter.

    Auf dem Pferd,
    bereits sehr begehrt,
    weder hat Beine,
    noch eine Leine.

    Lebendig ist es nicht,
    und auch nicht spricht.
    Ein Stock erinnert daran,
    wie Hexen auf Besen reiten dann.

    Immer weiter,
    reitet der Reiter.

    Es macht nicht schlapp,
    solang du bist satt.
    Voran, voran,
    zeig was es alles kann.

    Du trabst davon im Hopsala,
    singst dabei fröhlich "Tralala",
    doch dein Pferd gibt keinen Laut,
    dir die Show nicht klaut.

    Immer weiter,
    reitet der Reiter.

    Und doch nach ewigen Reiten,
    man möcht' es nicht bestreiten,
    ist man ganz einsam gar,
    denn nur das Holzpferd, das ist da.

    Niemand weit und breit zu sehen,
    wohin sollst du nur gehen?
    Das Pferd es bleibt ewig stumm,
    das ist zu dumm.

    Immer weiter,
    frisst die Einsamkeit den Reiter.
    Bilder
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    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Allein

    Allein, allein,
    wer mag das schon sein?
    Die Welt hat einen vergessen,
    von Einsamkeit zerfressen.
    Alles still,
    niemand etwas sagen will.
    Soviel Zeit,
    ein Tick-Tack mein Geleit.
    Soviel nach zu denken,
    möcht' die Zeit verschenken.
    Jemand anders sie gebrauchen könnt',
    doch das sei mir nicht vergönnt.
    Nun sitz' ich hier beim Tick und Tock,
    die Spannung aus ihren Versteck lock'.
    Nur kommen tut sie nicht,
    sie scheut zu sehr das Licht.
    Und selbst im Dunkeln dann,
    ich sie nicht sehen kann.
    So bleib ich allein,
    so sollte es nicht sein.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Luna42s Gedichte

    Vor einiger Zeit hatte ich dieses Thema hier ja aufgemacht. Inzwischen bin ich dazu übergegangen meine Gedichte vorallem auch im Blog zu posten. Selbst auf diversen Hobbyautorenseiten wie e-stories sind meine Gedichte bereits vertreten. In der letzten Zeit bin ich nur noch wenig zum Gedichte schreiben gekommen, was mich selbst ziemlich traurig macht, denn ich empfinde das immernoch als ein sehr schönes Hobby. Um wieder richtig rein zu kommen und mir vllt nicht ewig den Kopf zu zerbrechen, was könnte ich jetzt mal schreiben, möchte ich euch zusätzlich zu meinen eigenen Ideen, die Möglichkeit geben, euch Gedichte zu wünschen. Einige hier im Forum machen das bereits mit Geschichten und Zeichnungen, also folge ich mal eurem Beispiel und biete meine Dienste als Hobbydicher an.

    Natürlich schreibe ich nicht Gedichte über alle Themen der Welt, obwohl es schon eine ganze Menge Dinge umfasst. Daher werde ich ein paar Vorgaben geben, welche Themenbereiche ich gerne umdichte.

    Hauptthemen:
    Abschied
    Angst
    Beziehungen
    Einsamkeit
    Engel
    Enttäuschung
    Fantasy
    Freundschaft
    Gedanken
    Gefühle
    Gemeinschaftswerke (d. h. z. B. über PM wird ein Gedicht gemeinsam mit dem Auftraggeber gedichtet)
    Liebe
    Liebeskummer
    Menschen
    Romantisches
    Trauer & Verzweiflung
    Trauriges
    Träume
    Trost & Hoffnung

    Nebenthemen:
    Aktuelles
    Allgemein
    Alltag
    Anthros
    Besinnliches
    Cyberlove
    Dankbarkeit
    Das Leben
    Eifersucht
    Einsicht
    Elfen
    Emotionen
    Erinnerungen
    Erfahrungen
    Erwachsen werden
    Familie
    Frühling
    Geburt
    Geburtstag
    Gedichte für Kinder
    Gespräche
    Gesundheit
    Hochzeit
    Jahreszeiten
    Jubiläum
    Karneval, Fastnacht und Fasching
    Kinder & Kindheit
    Kommunikation
    Kreislauf des Lebens
    Lebensermunterung
    Lebensfreude
    Leidenschaft
    Meinungen
    Muttertag
    Mythologie
    Nachdenkliches
    Natur
    Offene Fragen
    Ostern
    Rache
    Ratschlag
    Reisen - Eindrücke aus der Welt
    Sehnsucht
    Selbstzweifel
    Spirituelles
    Surrealistisches
    Sonic & Co (auch Fancharaktere)
    Tiere
    Tod
    Valentinstag
    Weihnachten
    Wünsche
    Wut

    Tabus:
    Absurd
    Abstraktes
    Anderssprachige Gedichte
    Aphorismen
    Balladen
    Cyberpunk
    Der gereimte Witz
    Drogen & Sucht
    Erotische Gedichte
    Expressionismus
    Fabeln
    Gesellschaftskritisches
    Glauben
    Haiku, Tanka & Co.
    Ironisches
    Klapphornverse
    Kneipenpoesie
    Kritisches
    Lieder und Songtexte
    Mundart
    Ode
    Plattdeutsche Gedichte
    Psychologie
    Satire
    Schule
    Schüttelreime
    Vergänglichkeit
    Verrücktheiten
    Welt der Zukunft
    Weltpolitik
    Zungenbrecher

    Was bedeutet nun Hauptthema? Das heißt, dass ich in diesem Bereich schon sehr häufig Gedichte geschrieben habe und es für mich Hauptthemen sind.
    Was bedeutet denn Nebenthema? Das heißt, dass ich auch Gedichte in diesem Themenbereichen schreiben werde oder bereits einmal geschrieben habe.
    Was bedeutet Tabus? Sagt der Name eigentlich schon. Darüber schreibe ich nicht.

    Sollte noch ein Thema nicht dabei sein, dann fragt einfach nach, ob ich es mache.

    Da ich nicht immer Zeit habe, kommt ihr auf eine Warteliste und werdet Stück für Stück "bedient". Ich bin gespannt auf eure Wünsche. :justgrind:
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • T Ö D L I C H E S L I E B E S P A A R

    Zwei Wölfe sich fanden,
    ihre Mordlüste schwanden.
    Früher nur aufs Töten versessen,
    nun es beinah vergessen.
    Die Liebe jetzt vorgeht,
    aufs Töten sich ein jeder versteht.
    Sie lässt sich ihren Spaß nicht nehmen,
    Ängste ihre Opfer lähmen.
    Solch ein tödliches Liebespaar,
    man zuvor noch niemals sah.
    Doch er immer auf der Hut,
    das auch ja keiner ihr etwas tut.
    Sollte es doch jemand wagen,
    wird er ihn zum Teufel jagen.
    Nichts als Rot,
    er bringt dir schnell den Tod.
    Seine Liebe so groß,
    es reicht schon ein kleiner Stoß.
    Ein Kuss von ihr,
    schon gab es nur noch ein „wir“.
    Sie an ihn gekuschelt,
    so manch einer über sie tuschelt.
    Doch das die beiden nicht interessiert,
    ein jeder nach dem anderen giert.
    Ancilla und Ténèbres vereint,
    es so unwirklich scheint.
    Liebesgeflüster in der Luft,
    welch lieblicher Duft.
    Die Freude im Töten liegt,
    die Liebe über alles siegt.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Dieses Gedicht hatte ich Angelfeather13 aka Dark La Mare zu ihrem 18. Geburtstag dieses Jahr geschrieben. In dem Gedicht kommen alle Charaktere der Hauptahnenreihe von "Karasu no shugo Tenshi" vor und wie man sieht, sind das nicht wenige. :justzunge:

    Zum 18. Geburtstag von Angelfeather13

    Zum Geburtstag gratulieren dir,
    die kleine Solifer hier.
    Gleich gefolgt von ihrem Papa,
    Apoll ist immer zur rechten Zeit da.
    Als nächstes kommt Apollon her,
    Corvus tut sich da eher schwer.
    Auch Aposter und Avisa gratulieren sehr,
    was will man da schon viel mehr?
    Doch die Ahnenreihe ist sehr lang,
    Sovos und Venusta kommen entlang.
    Stimmen dir an ein Geburtstagsständchen,
    selbst Salus reicht dir ein Händchen.
    Mygia sehr herzlich grüßt dich,
    auch Caligare und Creatrix vergessen dich nich.
    Confaince kriegt es grade so von den Lippen,
    während Fusco könnte ausflippen.
    Volonté backt den Kuchen schnell,
    die Kerze brennt bereits hell.
    Forcé und Indifférent waren leider verhindert,
    eine Geburtstagskarte hoffentlich den Schmerz lindert.
    Joie ist mit seiner Familie vor Ort,
    Idolâtrie und Périr kommen dort.
    Wie ist das alles eigentlich möglich gewesen?
    Wir scheuten weder Kosten noch Spesen.
    Gabriel und Satan mussten sich zusammen tun,
    so die ganze Ahnenreihe ist hier nun.
    Weiter geht’s auch gleich mit La Mare,
    die hat es besonders schwer.
    Hat nun hier den lieben Eclair,
    doch Ater gibt sie nicht mehr her.
    Doch die Kinder prima sich verstehen,
    Clara, Romain und Angelique dich sehen.
    Daiwa und Abbbadon schweigen sich an,
    da muss Danag mit Nanna ran.
    Daath winkt dir von der Decke,
    wollte raus aus dieser Familienecke.
    Domita lächelt zu dir und wünscht wie alle hier,
    einen wunderschönen Geburtstag dir.
    Lascivia lässt die Geschenke fliegen,
    hoffen wir das sie nicht verbiegen.
    Die letzten Generationen haben wir geschafft,
    ich hoffe du hast noch Kraft.
    Den Hände schütteln musst du noch,
    alle vorigen Generationen kommen doch.
    Materna die Mutter von Caligare ist,
    sie deinen Geburtstag auch nicht vergisst.
    Sicarius und Permatus Cousars sind,
    doch nur Sicarius hatte ein Kind.
    Soteria ist vom Stuhl gefallen,
    fängt auch schon an zu lallen.
    Wenn es denn zumindest das richtige Lied wär,
    ist das denn wirklich so schwer?
    Matrona und Mellila sind nur entfernt verwandt,
    Mellila hat mehr Verstand.
    Matrone hingegen ist schon immer die schönste von allen,
    da wird sich doch nicht wer verknallen?
    Jetzt kommt ein großer Sprung zu Adoria herüber,
    die ist auch gewesen ziemlich hinüber.
    Kämpfe im großen Krieg mit,
    ihr Vater hätte ihr gegeben einen Tritt.
    Wessen Kind ist sie doch gleich?
    Der hier auch schon herumschleich.
    Excidio der Zerstörerer und Vampir,
    trägt einen Maulkorb hier.
    Nausa find das gar nicht toll,
    aber weiß auch nicht was sie machen soll.
    Reus hingegen hat viel Spaß,
    und gibt beim Tanzen richtig Gas.
    Ein weiterer Sprung zu Mirus hin,
    der hat auch nur Unfug im Sinn.
    Indoneus, Iners und Ignava zusammen sitzen,
    bei diesen drei Geschwistern kommt man ins Schwitzen.
    Da ist ja auch ihr Cousar,
    ist ihnen ganz nah.
    Curatus heißt er,
    und tut sich im Grüßen etwas schwer.
    Amica und Trivius sind stolz darauf,
    sie zeigten die kindereichste Zeit auf.
    Orbator nimmt sich in Acht,
    sein Vater Cano darüber bereits lacht.
    Ancilla hat keine Zeit mit ihm zu sprechen,
    überlegt eher Parvivo zu erstechen.
    Ténèbres wäre sicher voll dafür,
    der schmeißt ihn dann auch aus der Tür.
    Desperatio kann nicht so recht fassen,
    das sich alle haben herumschubsen lassen.
    Satan war sein größter Fehler im Leben,
    trotzdem will auch er dir ein Lächeln geben.
    Jetzt sind wir schon fast durch mit allen,
    ich hoffe es hat dir bis hier her gefallen.
    Enervé und Erebus nur Dummheiten machen,
    Empereur hört man lachen.
    Lumiere fühlt sich etwas fremd in diesen Räumen,
    gerät ein bisschen ins Träumen.
    Felicita hat genug zu tun mit ihren Dreien,
    möchten immer die größten seien.
    Lepidus, Sortilége und Sorcellerie viel Unsinn treiben,
    wo da nur ihre Marinerenbleiben?
    Selbst Gemmeus ist gekommen,
    Cinis wirkt leicht benommen.
    Avis nimmt alles ganz genau in Augenschein,
    und Lepus lässt die Feier, Feier sein.
    Tertius hat noch ein paar Tänzer organisiert,
    die Pflanzenwesen kommen hereinspaziert.
    Wer hat eigentlich Créer eingeladen?
    Da geht die Feier noch im Fluch baden.
    Candidus ist von der anderen Ahnenseite ist,
    aber auch er dich nicht vergisst.
    Nun war’s das auch schon,
    ich hoffe ein Lächeln ist des Dichters Lohn.
    Ich wünsche dir,
    wie alle hier,
    einen tollen 18. Geburtstag heut‘,
    viele feiernde Leut‘,
    viele Geschenke,
    und ich immer an dich denke.
    Liebe Angelfeather, das wars von mir,
    ich gratuliere dir!
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Ich hab mal geschaut, was ich noch so habe und hier sind zwei Gedichte über Damon:

    Vergessen

    Selbstsüchtig ist,
    doch man schnell vergisst,
    auch er ist ein Mann,
    seine Gefühle ihm nicht ansehen kann.
    Schon immer ein guter Anführer,
    in der Geschichte Herumrührer.
    Jedoch nimmt man sich einmal die Zeit,
    so sieht man all sein Leid.
    Nie Vater geworden,
    zwar im Kampf gestorben,
    doch Ehre im Tod gab es nicht,
    Machthunger versperrte ihm die Sicht.
    Kein Sohn, keine Tochter verblieben,
    niemals würde ihn wer lieben.
    Keiner der ihm nachtrauert,
    keiner der bei seinem Namen schauert.
    Und doch wollte er Gutes tun,
    hatte Angst um seine Spezies nun.
    Bereute all sein Handeln schwer,
    doch denken an ihn tut nimmer wer.

    Tragödie des Damon

    Finster, Dunkel, Nachtbesessen,
    würd am liebsten alles Licht auffressen.
    Hass und Macht nur im Sinn,
    alle Logik ist dahin.
    Scharrt um sich die Anhänger,
    die Suche wird immer länger.
    Kaum noch einer am Ende dort,
    niemand hier, alle fort.
    Zu fünft das Ziel erreichen,
    Zweifel einen beschleichen,
    versucht zu verhindern
    was längst bestimmt,
    das Schicksal seinen Lauf nimmt.
    Geborene Fürsten entstanden,
    das konnte nur im Chaos landen.
    Die Zeit rennt dahin,
    der eine Dämon längst aus dem Sinn.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Unbarmherzige Hitze

    Der trübe Himmel schreit nach Regen,
    was für ein Segen.
    Nach all dem Sand, der Sonne,
    nun endlich eine Wonne.
    Ewig kein Wasser mehr,
    das Arbeiten fällt schwer.
    Die Hitze auf der Haut brennt,
    und die Zeit davon rennt.
    Wie lange können wir noch warten?
    Nur noch Staub wo einst der Garten.
    Ein Blick gegen Himmel hingerichtet,
    Der Blitz uns vernichtet.
    Feuer, Waldbrand, Verderben,
    werden wir alle sterben?
    Der erste Tropfen fällt,
    die Zeit anhält.
    Ich schließe die Augen und falle auf die Knie,
    so sehr geliebt habe ich den Regen noch nie.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • An Blaze

    Feuer dein Element,
    wilde Glut in dir brennt.
    Deine Anwesenheit,
    mir Kraft verleiht.
    Opfertest dich,
    für mich
    und die ganze Welt.
    Unser aller Leben hast erhellt.
    Vermisse dich so sehr,
    fühle mich so leer.
    Vergessen werde ich dich nie,
    die Trauer heraus schrie.
    Du warst immer bei mir,
    ich danke dir.

    In Gedanken an Blaze, Silver.

    Amy's Gedanken

    Kaum wird es Tag,
    ich an ihn denken mag.
    Er ist ein Held,
    nicht nur in meiner Welt.
    Ich liebe ihn so sehr,
    doch macht er es mir schwer.
    Immer verschwindet er,
    doch lauf ich ihm hinterher.
    Eines Tages habe ich ihn für mich,
    Sonic, ich liebe dich.

    Sonic Unleashed

    Entfesselt die Macht,
    in dunkler Nacht.
    Lange Haare, lange Krallen,
    das Gebrüll wird wieder hallen.
    Nur am Tag noch schnell,
    so lang es ist hell.
    Doch kommt die Nacht,
    der Werehog erwacht.
    Schnell klar,
    wessen Werk das war.
    Rund wie ein Ei,
    es Eggman sei.
    Sonic will sein Wesen zurück,
    alles retten Stück für Stück.
    Die Welt zersplittert,
    der Igel Gefahr wittert.
    Als Kreatur der Nacht,
    ihm der Vollmond lacht.

    Adventszeit mit Amy Rose

    Am ersten Advent,
    Amy doch glatt der Kranz wegbrennt.
    Lichterloh das Häuschen strahlt,
    wer das nur bezahlt!?

    Am zweiten Advent läuft es nicht so gut,
    denn Amy Salz statt Zucker in den Kuchen tut.
    Ein jedem wird schnell schlecht,
    Amy sich mit dem Hammer rächt.

    Am dritten Advent der Baum die Nadeln verliert,
    Amy es auch noch im Häuschen friert.
    Der Kamin verstopft,
    so der Weihnachtsmann wohl an die Türe klopft.

    Am vierten Advent es regnet,
    Amy den Wassertropfen begegnet.
    Ein Loch im Dach lässt sie herein,
    muss das den wirklich sein!?

    Am heiligen Abend dann,
    Amy es kaum fassen kann.
    Alle nach dem Kuchen fassen,
    Amy nicht einen Krümel lassen.

    Auch die schöne Weihnachtszeit,
    hält für Amy so manches bereit.
    Nächstes Jahr, so denkt sie sich,
    ist alles nur für mich.

    Shadows Trauer

    Dein Lächeln ich sehe,
    es noch immer nicht verstehe,
    warum hast du gerettet mich,
    du hättest denken müssen an dich,
    meine Wut war groß,
    die Rache ging los,
    doch erinnerte ich mich,
    du hättest das gewollt nich.
    Maria, für dich schütze ich diese Welt,
    werd für dich sein ein Held.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • aww wie schön die Gedichte sind von dir ich bewundere dich sehr^-^
    kannst tolle Gedichte schreibe sogar Storys einfach wundervolle Sachen schreiben^-^
    mir macht es richtig Spaß deine wundersamen Sachen zu lesen^^

    Finde die Gedichte echt toll hier^^
    da Frage ich mich wie auf so tolle Gedichte kommst^^
    einfach zu herrlich^^
    Mit Herz und Seele ein Shadow the Hedgehog Fan ^-^

    :soniccute: :tailsda: :shadow2: :love:
  • Dankeschön^^ Sind allerdings schon etwas älter die Gedichte. Habe etwas in meinem alten Zeug herum gebuddelt und werde wohl noch ein paar andere posten. Aber nicht alles auf einmal.

    Wie komme ich auf soetwas? Gute Frage. Ich habe einfach auf einmal so einen Drang danach und dann schreibe ich Gedichte oder auch Geschichten. Es ist immer ein schönes Gefühl.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Heute noch was altes. Vielleicht etwas unpassend, aber Lebkuchen gibt es auch schon. Also ein Weihnachtsgedicht. Genauer gesagt, hatte ich es 2008 für die Mitglieder meines damaligen Forums geschrieben, daher sind viele Fancharaktere dabei, die hier vermutlich so gut wie niemanden etwas sagen. Die Charaktere wurden von den Mitgliedern für das Gedicht zur Verfügung gestellt. Hier mal das Gedicht:

    Weihnachtsfeier im Forum

    Zur Weihnachtszeit sind alle zusamm,
    zu Ostern ist es das weiße Lamm,
    zu Weihnachten der weiß-bärtige Mann,
    der so fröhlich Lachen kann.

    Auch hier im Forum ist so einiges los,
    die Feier ist fröhlich und groß.

    Den ersten Zuckerschock, die Vivi hat,
    Kekse, Schokolade, Torte machen sie nicht satt.
    Sie springt umher,
    aufhalten kann sie keiner mehr.

    Heat die Kerzen anzünden will,
    Charme kuschelt sich an ihn still.
    Ihm Kopf es sich nur noch um sie dreht,
    der Tisch schnell in Flammen steht.

    Sonia und Kim im Streit vereint,
    der niemals zu Enden scheint.
    Kenny weiß da auch nicht weiter,
    feiert lieber heiter.

    Black mit Ferni an der Wand lehnt,
    sich nach ordentlich Aktion sehnt.
    Ferni sich genauso langweilt,
    schön, wenn man sein Leid teilt.

    Skin und Light während dessen,
    auf Weltherrschaft versessen.
    Planen mit Kuchen und Kerzen,
    dabei gelegentlich scherzen.

    Silvia sich lieber zu Kenny gesellt,
    hier wird kein Unsinn angestellt.
    Beide feiern munter,
    der erste Schnee fällt herunter.

    Yukiko an Vivi rumrüttelt,
    wie ein Cocktail gut geschüttelt.
    Doch beim Zuckerschock hilft das nicht,
    nur noch „Zucker, Zucker“ spricht.

    Twister den Wind gegen das Feuer anwendet,
    na ob das gut endet?
    Die Stühle, die Gardienen, ein jedes Teil,
    bleibt vom Feuer nicht mehr heil.

    Spiritu muss darüber lachen,
    was macht ihr Bruder nur für dumme Sachen.
    Silversonic Wasser holt,
    die ganzen Möbel sind verkohlt.

    Sky interessiert das alles nicht,
    Telefonkabel kauen ist Pflicht.
    Hiro fragt nach einem Telefonat,
    Sky hat immer alles parat.

    Admins und Mods die Flucht ergreifen,
    irgendwer muss die Rechnung begleichen.

    Nächstes Jahr,
    das ist klar,
    die Feier kleiner wird sein,
    die Fancharaktere laden wir nicht wieder ein.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Himmelreich

    Die siehst die Welt, so wie sie ist,
    du weißt was du schon immer bist.
    Du verzeihst dir und vielen mehr,
    du setzt dich deinen Sünden nicht mehr zur Wehr.

    Du bekamst Erleuchtung und Weisheit,
    du siehst die Kunst und denkst an Gleichheit.
    Du siehtst dein Leben an dir vorbei ziehn,
    du kannst dem Tod nicht mehr entfliehn.

    Du steigst empor zum Himmelseich,
    du hörst die Chöre so leicht und weich.
    Du gesellst dich zu anderen Seelen hinzu,
    du findest hier deine ewige Ruh.

    Du siehst einen Engel zu dir kommen,
    du hast mit Weisheit den Himmel erklommen.
    Du weist nichts von den Seelen in Scheol,
    du glaubst es ist jedem sein Wohl.

    Du tanzt in Freude und Glück,
    du erfähst jedoch die Wahrheit, Stück für Stück.
    Du trauerst um die Seelen nun,
    du kannst jedoch nichts mehr für sie tun.

    Du siehst einen Engel, der auch um sie weint,
    du dachtest bei Engeln nur immer Glück erscheint.
    Du gehst zu ihr hin redest ganz leis,
    du siehst, dass sie von den Seelen weiß.

    Du weißt nun, dass du nicht allein sein musst,
    du merkst aber auch, dass du dies schon gewusst.
    Du hörst nun zu, wie sie einen Chor anstimmt,
    du weißt, dass der Chor für die Seelen ist bestimmt.

    Du bist nun glücklich auf ewig,
    du weißt das Leben war sehr gnädig.
    Du wirst nie mehr allein sein,
    du merkst deine Seele ist nun rein.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Der Ruf

    Ich sehe dich,
    du kennst mich nich,
    sehne mich nach dir,
    komm, komm zu mir.

    Ich rufe dich,
    du suchst mich,
    hörst mein rufen,
    gehst hinab die Stufen.

    Ich will dich,
    du kennst die Gefahr nich,
    kommst zu mir,
    greife nach dir.

    Ich beiße dich,
    du merkst es nich,
    wirst langsam ganz bleich,
    einst so warm und weich.

    Ich will nich,
    töten dich,
    lass dich nicht sterben,
    sollst einer von uns werden.

    Ich gebe dir mein Blut,
    du spürst die heiße Glut,
    gehörst nun zu mir,
    nahm dein Leben dir.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Das Lächeln des Leids

    Freut und Leid,
    welch düsteres Kleid,
    ein Lächeln umspielt deine Lippen,
    gebrochen sind deine Rippen.

    Ich kann es hören ganz leis',
    die Seele dir heraus reiß,
    so tief sitzt es in dir drin,
    da gehst du hin.

    Der Kummer dich zerfrisst,
    weißt du noch wer du bist?
    Ein Wort, ein Sturm,
    der dunkle Turm.

    Hinab fällst du weiter,
    dein Lachen klingt heiter,
    doch deine Seele weint,
    es ist nichts wie es scheint.

    Geschrieben mit blutiger Hand,
    an grauer, trister Wand,
    deine Seele längst gestorben,
    was bleibt schon verdorben.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Verlorene Liebe

    Immer wenn ich an dich denke,
    dir ein Lächeln schenke,
    in dein Gesicht blicke,
    ich fast schon ersticke.
    Alle Mails verschlossen,
    dennoch fühle ich mich wie erschossen,
    die Fotos versteckt,
    deine Briefe befleckt.
    Nichts wird je wieder so sein,
    wieso bist du so gemein?
    Du hattest es versprochen
    und hast nun mein Herz gebrochen.
    Wie feige es doch von dir ist,
    ist dir nicht klar, dass ich dich vermisst?
    Angst vor der Zukunft hattest du,
    und was ist nu'?
    Gar keine Zukunft wird mehr kommen,
    denn du hast dir das Leben genommen.
    Versprochen
    und doch gebrochen.
    Du bist nicht wie die,
    du verlässt mich nie,
    belügst mich nich'
    und doch ließt du mich einfach im Stich.
    Jahre lang hatten wir uns nicht gesehen,
    Jahre lang solltest du zur Behandlung gehen,
    dann stimmte ich dem Wiedersehen zu,
    und nu'?
    Du hast mich logen,
    dich selbst betrogen,
    alle verletzt,
    mir seinen Stich versetzt.
    Ja, ich bin wütend auf dich,
    auf wenn du hörst mich nich',
    ich fühle mich betrogen von dir,
    denn du bist nicht mehr hier.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Erst Streit, dann Glück und am Ende der Tod

    Ich denk zurück,
    nicht nur ein kleines Stück,
    Jahre war es her,
    erst nur flüchtig, dann mehr.

    Was ich dir nie hatte gesagt,
    und einfach nicht gewagt.

    Wir hatten schon Jahre zuvor geschrieben,
    es ist dir in Erinnerung geblieben,
    doch als du es mir erzählt hast,
    hing auf mir eine Last.

    Ich meinte nur,
    ganz neutral, ganz stur,
    ich könnte mich nicht entsinnen,
    so konnt' ich dem entrinnen.

    Doch die Wahrheit ist,
    ich hätte dich nie vermisst,
    wir konnten uns damals nicht leiden,
    ein Streit ließ unsere Freundschaft scheiden.

    Jahre später schrieben wir erneut,
    ich hab mich so gefreut,
    wusste nicht wer du bist,
    doch das Foto sich in meine Erinnerung frisst.

    Und doch trotz allem dann,
    konnt' ich lieben erneut einen Mann,
    selbst für meinen Sohn einen Vater haben,
    doch was ist der Preis für so viele Gaben?

    Es kam so plötzlich, so unerwartet,
    alles ist ausgeartet,
    deine seelische Krankheit alles zerstört,
    selbst wenn man auf das Gute schwört.

    Gewartet habe ich auf dich,
    einige Jahre wir sahen uns nich',
    als das Happy End zum Greifen nah',
    es doch wieder geschah.

    Alles was mir geblieben,
    was ich nicht mehr kann lieben,
    sind Trauer, Wut, Kummer und Fetzen,
    dich mich so tief verletzen.

    Wie im Märchen hat's begonnen,
    doch der Tod hat hier gewonnen.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Endlos Gefangen

    Grau in Grau,
    wohin ich schau.
    Ich weiß nicht mehr was geschah,
    Schwärze war alles was ich sah.
    Das Licht war so fern,
    ich hätte es gern.
    Alles klingt gedämpft und leis',
    ich laufe und laufe immer im Kreis.
    Meine Gedanken fliegen fort,
    was ist das nur für ein Ort?
    So vertraut und doch wieder nicht,
    keine Sonne, kein Licht.
    Ich spüre die Kälte überall,
    erinnere mich an einen Knall.
    Doch dann ist alles verschwommen,
    woher bin ich nur gekommen.
    Blicke auf meine Hände nieder,
    spüre sie nicht, meine Glieder.
    Alles an mir ist luftig leicht,
    mich eine große Angst beschleicht.
    Ich fasse nach der Wand,
    schon verschwunden ist meine Hand.
    Oh Gott, oh nein!
    Das darf nicht sein!
    Und doch,
    die Gewissheit in mir hoch kroch.
    Mein Leben vergangen,
    keine Möglichkeit fort zu gelangen.
    Das Licht verwehrt,
    der Tod erschwert.
    Muss ich als Geist verweilen?
    Habt ihr versucht mich zu heilen?
    Ich gehe weiter bis zur nächsten Ecke,
    mein Gedächtnis bleibt auf der Strecke.
    Grau in Grau,
    wohin ich schau.
    Ich weiß nicht mehr was Geschah,
    Schwärze ist alles was ich sah.
    ...

    Der Verlauf beginnt erneut,
    ein Geist allein und verstreut.
    Kann aus der Schleife nicht entkommen.
    das Leben wurd' ihm lang schon genommen.
    Cornix cornici oculos non effodit. - Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.