SEGA kauft ein

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    • Interessant: Liest man sich durch diese Kommentare, scheint man der festen Überzeugung, dass SEGA Sammy der einzige Games Publisher unter den 20 Bietern ist. Der Rest bestehe nur aus japanischen Investmentunternehmen. SEGA habe wohl ein sehr starkes Interesse daran das gesamte Unternehmen zu übernehmen ... also wohl nicht nur Atlus, sondern auch den Mutterkonzern Index. Atlus will man wohl, um Mobile, Arcade und PC weiter auszubauen auch mit den RPG-Lizenzen. Weiter geht es damit, was man angeblich nach der Übernahme plane:

      "SEGA plans on splitting SegaSammy Holdings as soon as the purchase is made and will yield and form a NEW parent company called 'Orbi Enterprises,Inc' which will also in turn have a home consumer division 'Sega Entertainment Corp. Ltd'."
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    • Keine Ahnung ... der aktuellste Beitrag dort:

      Update: The July 3 list of investors bidding and creditors (Nintendo is no longer in the bid, because they didn't place a high enough bid)
      japanimate.com/Entry/3048

      Production I.G. (anime): 44,100,000 yen
      ASCII Media Works (publishing): 31,251,000 yen
      Aquaplus (video games): 24,120,000 yen
      STUDIO MAUSU (anime): 17,314,000 yen
      Nintendo: 13,599,000 yen
      Pony Canyon (entertainment, esp. music): 12,373,000 yen
      Shueisha (publishing, esp. manga): 11,395,000 yen
      Enterbrain (publishing): 6,166,000 yen
      Fuji Television: 5,525,000 yen
      M-ON Entertainment (Sony Music subsidiary): 5,040,000 yen
      JASRAC (Japanese copyright collection group): 3,528,000 yen
      GREE: 2,506,000 yen
      Sega: 2,454,000 yen
      Movic (entertainment): 2,412,000 yen
      Yomiuri Advertising: 1,890,000 yen
      Aniplex (entertainment, esp. anime and music): 1,862,000 yen
      Wiz Inc. (toys): 1,737,000 yen
      Takara Tomy (toys): 1,370,000 yen
      T.O Entertainment [not an acronym error]: 1,260,000 yen
      Asahi Television: 1,218,000 yen
      Taito: 1,113,000 yen
      Gakken Publishing: 1,071,000 yen
      Tatsumi Publishing: 1,050,000 yen

      SEGA was officially leaked because they remain the highest bidder of 20 billion yen. Altus is in the process of finalizing their decision to name SEGASammy their new parent company.
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    • AstroTiger schrieb:


      (...)
      Sega: 2,454,000 yen
      (...)
      SEGA was officially leaked because they remain the highest bidder of 20 billion yen. Altus is in the process of finalizing their decision to name SEGASammy their new parent company.

      Also ich les ja eher 2,454,000 yen und nicht etwa 20,000,000. Hatte man sich bei der Auflistung vertippt oder verlesen? Und wieso ist SEGA ausgestiegen, wenn man SEGA zum Mutterkonzern ernennen will?????? Versteh grad nur Bahnhof ... :wacko:
    • Dann läge der erste aber bei 44, statt den besagten 20 .... ich denke nicht, dass das die Gebote sind ...
      SEGA ist wohl eben der höchste Bieter, sodass Atlus SEGA-Sammy als neuen Mutterkonzern benennen dürfte ...

      So zumindest wurde es genannt. Bin gespannt, ob es so kommt....
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    • Nun ist es offiziell: SEGA bzw. SEGA Sammy haben die Übernahme von Atlus samt dem Mutterkonzern Index bestätigt.

      Wie SEGA nach einigen Berichten bestätigte, habe man Atlus' Mutterkonzern Index und damit den Publisher beliebter Spielereihen übernommen. Anfang September wurde dafür extra die SEGA Dream Corporation (Name könne sich in Zukunft noch ändern) gegründet, um den Gaming-Bereich von Index neu aufzustellen. Knapp 141 Millionen US-Dollar hat sich SEGA den Deal kosten lassen und hofft damit natürlich auf mehr Umsätze. Gleichzeitig holt man sich damit einige bekannte Marken ins Portfolio, wie etwa Shin Megami Tensei, Etrian Odyssey, Persona, Dragon's Crown und mehr. Künftig will SEGA unter anderem den Wachstum in Sachen Online Gaming auf dem PC und mobilen Geräten fördern. Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass Nintendo Atlas übernehmen könnte. Auch Analysten gingen davon aus und sahen Nintendo als einen der wahrscheinlichsten Bieter auf den Konzern, zumal beide Unternehmen in der Vergangenheit eng zusammenarbeiteten. Index befindet sich seit einiger Zeit in finanziellen Schwierigkeiten. Neben Atlus verfügt Index ebenso über diverse Film- und Animestudios, eine Fussballmannschaft und Geschäfte in der Telekommunikation.
      Quelle: gamona.de
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    • Ich glaube, man kann zur Übernahme der Index Corp. aktuell überhaupt noch keine Prognose abgeben. Wenn man das ganze auf dem Papier ansieht, dann gibt es Atlus als Unternehmen seit 2010 nicht mehr, als Atlus in Index aufging. Seitdem heißt das Unternehmen theoretisch völlig anders, jedoch wird der Name "Atlus" als Label genutzt. So ist ja bspw. die "Index Digital Media Inc." das, was früher "Atlus USA" hieß und man alltags aber immer noch so nennt.



      Nun geriet dieses gesamte Unternehmen in eine finanzielle Schieflage. Zu diesem Unternehmen gehören neben der Gaming-Sparte eben weitere Dinge, wie die Telekommunikation oder auch Anime-Studios und was auch immer. Somit ist der Deal innerhalb Japans wohl ein guter. Und man darf sich fragen, wer dort denn der bessere Partner für Index/Atlus gewesen wäre. Darüber streitet man sich ja im Netz auch total. Fakt ist ja, dass nur japanische Unternehmen mit geboten haben. SEGA Sammy verfügt bereits über Anime-Studios und ist ein RPG-Entwickler in Japan. SEGA-Atlus passt daher in Japan wohl richtig gut.

      Wie das nun im Westen ausschaut, das ist wohl ziemlich offen. Fakt ist doch, dass SEGA hier viele Nischenprodukte zurückgezogen hat, weil man finanziell auch sehr umstrukturieren musste. Im PC-Bereich ist man nun stark und die bisher übernommenen Unternehmen habe man recht gut behandelt. Allerdings hatten die meisten auch große IPs. Doch die Unternehmen The Creative Assembly (wenn man von Australien absieht) und Sports Interactive leben und denen geht es gut. Daher hat wohl auch Relic ein wunderbares zuhause gefunden nach dem Aus von THQ. SEGA West macht nun halt viel im digitalen Bereich, wie Mobile Devices und auch Steam. Doch wie passt Index/Atlus nun hier rein? Das ist wohl die große Frage. Fakt ist auf jeden Fall, dass der Bereich Atlus innerhalb der gesamten Index-Geschichte profitabel ist. Warum sollte SEGA hier die Axt nehmen und einen profitablen Bereich streichen?

      Dennoch darf man das natürlich auch kritisch sehen. Das Unternehmen wurde ja viel mehr von Japan übernommen als vom westlichen Zweig. Nun kommt neben SEGA of America also noch Atlus USA hinzu und man darf sich fragen, ob man zwei Zweigstellen braucht!? Profitabel ist es wohl. Schließt man diese und lässt alles durch SEGA USA machen, macht man wahrscheinlich etwas kaputt, was bislang läuft und profitabel arbeitet. Außerdem muss man bedenken, dass der gesamte Atlus Zweig in dem SEGA Tochterunternehmen "SEGA Dream Corp." integriert wird, also nicht in dem SEGA Bereich selbst. Da darf man sich also die Frage stellen, ob SEGA USA überhaupt etwas mit der Tochter SEGA Dream zu tun hat, wozu dann Atlus USA gehört? Das scheint mir gerade etwas unwahrscheinlich. Vielleicht aber fusionieren sie ja SEGA USA und Atlus USA, sodass die Erfahrung, Nischentitel profitabel im Westen zu vermarkten, auch bei SEGA wächst und das die Chance mit sich bringt, Yakuza 5, PSO2, Phantasy Star Nova etc. zu uns zu bringen. Vielleicht könnte dies auch generell via SEGA Dream aka Atlus geschehen? Immerhin ist SEGA USA doch glaube nur noch auf digitale Inhalte ausgelegt?

      Ebenso offen scheint die Frage, ob man überhaupt noch mit dem Brand "Atlus" was machen wird ... oder all das nicht unter dem Namen SEGA weiterläuft. Ich bin mir selber nicht sicher, ob das überhaupt Sinn macht, den Namen Atlus weiter zu nutzen ... also aus der Sicht von SEGA, die ja in Japan sozusagen einen großen Namen darstellen und im Westen wahrscheinlich auch bekannter sind. Vielleicht nutzt man den auch als Übergang weiter, bis er mal wegfällt???

      Ich glaube, das alles ist offen und man kann nur abwarten, ehe man positive, wie negative Statements dazu schreiben kann.
      Doch mal andersrum: Hätte SEGA die nicht gekauft, wer wäre denn der bessere Partner für Japan und den Westen?
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    • Sega published momentan einfach wenig im Westen, auf dem nicht "Sonic" steht. Puyo Pop und Yakuza bleiben auf der Strecke, Hatsune Miku hat's ausnahmsweise mal rübergeschafft. Die Spiele, die Atlus in den Westen gebracht hat, scheinen eben nicht wirklich rentabel gewesen sein - sonst wären sie ja nicht pleite. Atlus hat mehr oder weniger nur für die Fans Spiele in den Westen gebracht - eine Schiene, die Sega überhaupt nicht fährt. Wenn JRPGs hier halt nicht gehen, bleiben sie in Japan - aus für Lokalisationen. Ist natürlich jetzt die schlimmstmögliche Situation, aber die halte ich leider für wahrscheinlich.

      Was andere Publisher angeht - Sony, Square Enix oder Nintendo. Square Enix passt einfach in die JRPG Sparte und Sony und Nintendo hätten mit Atlus ne schöne Geldquelle in Japan - und eben das nötige Kleingeld, die Spiele hierher zu bringen.
    • @Thigolf: Du darfst nicht vergessen, dass es hierbei nicht nur um Atlus geht. Es geht um die komplette Index Corp, zu denen Atlus gehört. Wie ich oft lese, ist der Atlus-Zweig profitabel. doch wenn mehrere Sparten von Index Verluste einfahren, dann kann auch ein offenbar profitables Atlus das Gesamtergebnis nicht positiv gestalten. Das ist wie bei THQ ... darin war ja auch nicht jede Ecke ein Verlustgeschäft. Und so ist das auch bei SEGA, die ihre Verlustsparte nun erstmal (?) abstellten, um hier wieder Fuß zu fassen. Deswegen (leider) der Ausbau im digitalen Bereich. Dass SEGA oder die Holding SEGA Sammy kein Geld habe, ist ja unterdessen reichlich wiederlegt. Nur als Aktiengesellschaft muss leider auch SEGA irgendwo Profit einfahren, deswegen die Veränderungen und Umstrukturierungen in den letzten Monaten, die uns natürlich auch nicht allen schmecken.

      Doch wenn das so korrekt ist, dass Atlus eben mit dem bisschen Nischenkram trotzdem in seiner Form profitabel ist, dann sollte man das doch eher fördern, statt kaputt zu machen. Und welche Strategie man hier aber fährt, wird sich zeigen. Es hat ja wie gesagt die SEGA Sammy Holding im eigentlichen Sinne die Index Corp. übernommen ... für rund 140 Mio Dollar. Vergleichsweise war THQ Canada da mit rund 26 Mio Dollar doch nix oder? Geld haben sie, das sie sicher auch hier reinstecken würden, wenn es profitabel erscheint. Dass SEGA trotz der klaren Ansage, man bringe nur noch Sonic, Total War, Football Manager und Aliens kurz darauf noch Relic mit Company of Heroes kauft und rausbringt und dann auch den japanischen Titel Miku Hatsune, gibt dann ja doch etwas Hoffnung, dass man es versucht und sich dem japanischen Flair nicht komplett losgesagt hat. Wenn es profitabel ist, wird sicher mehr kommen. Und wenn Atlus profitabel ist, wird man das nicht mal eben streichen. Aber dafür scheint ja die SEGA Dream Tochter verantwortlich zu sein, nicht die SEGA Corp. selbst.

      Square-Enix halte ich irgendwie nicht so für den passenden Partner. Schau dir den Westen an: Eidos ist tot, trotz rund 4 Mio Verkäufe gelten Tomb Raider, Hitman und Co. als finanzieller Misserfolg, Konzentration in Zukunft auf Free2Play-Spiele, ebenfalls Digital Content und so. So der aktuelle Stand. Ob es Atlus dort besser hätte? Sony und Nintendo würden die Atlus Spiele wohl exklusiv für ihre Geräte vertreiben. Da dürfte es auch sehr viele Negativstimmen geben in dieser Hinsicht. Und auch hier würde sich die Frage stellen: Wozu bräuchten die Atlus USA als Zweigstelle? Nintendo und Sony bräuchten das wahrscheinlich viel weniger, als es SEGA was bringen könnte. Immerhin hat auch SEGA Nischentitel, die Fans hier allzu gerne sehen möchten. Das könnte eine Chance sein. Doch ob uns das wirklich was bringt, sehen wir eben erst in der Zukunft.

      Kritisch sehe ich das also auch, aber ebenso mit Optimismus. Insofern sehe ich das relativ neutral im Moment. Es könnte für beide Seiten von nutzen sein, immerhin ist SEGA in Europa ebenfalls aktiv, was Atlus glaube ich bislang nicht ist....
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    • Finde ich ganz interessant: 4Players spricht über Atlus!
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    • Die Umstrukturierungen noch im vollem Gange und schon kauft sich SEGA gleich munter in neue Studios ein:

      SEGA NETWORKS KAUFT DEMIURGE STUDIOS UND ERWIRBT BETEILIGUNGEN AN IGNITED ARTIST UND SPACE APE GAMES

      SEGA Networks gibt voller Stolz ein Trio an Investments bekannt – und baut seine Präsenz in westlichen Märkten damit mit Nachdruck aus. Die erste Investition ist der Kauf von Demiurge Studios, dem unabhängigen Spieleentwickler aus Cambridge, Massachusetts. Außerdem wurde die Mehrheit des in San Francisco beheimateten Start Ups Ignited Artists übernommen, das Studio arbeitet im Moment an seinem ersten Prototypen. Dazu kommt noch der strategische Erwerb von Anteilen am englischen Spielestudio Space Ape Games. Als Top 5-Publisher in Japan investiert SEGA Networks im großen Stil im Westen und wird durch diese Käufe und Beteiligungen auch global stärker auftreten.

      “Wir werten die mobile Spielelandschaft auf der Suche nach passenden Studios permanent aus – Studios, die zu unserer Vision von spaßigen, hochwertigen Spielerlebnissen passen,” sagte Haruki Satomi, CEO von SEGA Networks. “Demiurge unterstreicht, wie wichtig uns der westliche Markt ist und vervollständigt unsere Aufstellung mit amerikanischen und europäischen Mobile-Studios inklusive Three Rings und Hardlight. Zusätzlich festigt unser strategisches Investment in Ignited Artists und Space Ape Games unser Bekenntnis zur Veröffentlichung hochwertiger Spiele auf der ganzen Welt.“

      Demiurge Studios wurde 2002 gegründet und hat 2008 die Wandlung hin zu einem Studio für mobile Titel vollzogen – und mit Marvel® Puzzle Quest™ gleich einen großen Erfolg feiern können, die App befindet sich unter den Top 100 der umsatzstärksten Apps im App Store und unter den Top 50 bei Google Play. Vorher hat das Studio mit Weltklasse-Entwicklern wie BioWare™ und Irrational Games™ an AAA-Konsolen- und PC-Spielen gearbeitet. CEO Albert Reed schließt sich SEGA Networks als VP of Product Management an und behält außerdem den Posten des Studioleiters. Demiurge Studio hat seinen Sitz in Boston und wird seine Spiele weiterhin unter dem Namen Demiurge produzieren.

      “Demiurge und SEGA teilen die Vision für eine Zukunft des mobilen Spielens: Die Spieler müssen an erster Stelle stehen”, so Albert Reed, General Manager bei Demiurge Studios und VP of Product Management bei SEGA Networks. “Im den mobilen Spielen der heutigen Zeit muss man Spielern zuhören und neue Wege finden, um sie zu beschäftigen. Unser Erfolg mit Marvel Puzzle Quest beruht auf dem Fokus auf iteratives Design und Testläufe, die immer den Spieler im Kopf haben. Sich mit SEGA Networks zu verbinden, bedeutet eine gemeinsam Ausrichtung mit einem weltweiten Partner, der unsere Ansätze beim Design teilt. Damit können wir zusammen die unterhaltsame und spaßige Art von Spielen erschaffen, die wir alle so mögen.”

      SEGA Networks hat außerdem eine Mehrheitsbeteiligung an Ignited Artists vollzogen, einem unabhängigen Studio für mobile Spiele mit Sitz in San Francisco und unter der Leitung von Chief Executive Danielle Deibler, dem ehemaligen Activision Vice President Alessandro Tento und dem „Mobile Gaming Hall of Fame“ ausgezeichneten Designer Scott Foe. Die drei Spieleveteranen, die derzeit an ihrem Debüt-Titel arbeiten, bringen es auf über vier Jahrzehnte Erfahrungen bei Firmen wie Kixeye, Big Head Mode, Nokia, Activision Blizzard, EA, Microsoft Game Studios und SEGA.

      “Unser überragendes Team profitiert stark von den Marketing-Fähigkeiten und den globalen Vertriebsmöglichkeiten der SEGA Networks,” so Danielle Deibler, CEO von Ignited Artists. “Mit dieser Partnerschaft eröffnet sich uns die Möglichkeit, nach unseren eigenen Vorstellungen Produkte zu erschaffen und dabei einen Partner zu haben, der unsere Vision teilt und nachweisbare Erfolge hat.”

      Das Investitionspaket wird durch eine Minderheitsbeteiligung am englischen Entwickler Space Ape Games abgerundet, die im Rahmen der Partnerschaft mit SEGA Networks ausgewählte Space Ape-Titel in Japan veröffentlichen will. SEGA Networks ist im mobilen Sektor einer der global führenden Anbieter und konnte mit Titeln wie Puyo Puyo!! Quest, Chain Chronicle, Sonic Dash™ und Crazy Taxi™ City Rush zahlreiche Erfolge feiern.

      “Wir sind darüber erfreut, mit einer Firma wie SEGA eine Partnerschaft einzugehen“, so der Gründer und CEO von Space Ape, John Earner. “Unsere letzten Veröffentlichung, Samurai Siege, war im japanischen Mobilmarkt ein großer Erfolg. Damit ist Japan nun unser zweitgrößter Markt und sorgt für knapp ein Drittel unserer Umsätze. Dank der Erfahrung und nachweislichen Erfolge von SEGA Networks sind wir zuversichtlich, dass Rival Kingdoms, unser nächstes Spiel, aber auch kommende Titel, auf diesen Erfolg aufbauen können.”

      Zusammen mit der Minderheitsbeteiligung an Space Ape Games und der Anteilsmehrheit bei Ignited Artists, wird sich Demiurge beim Ausbau seiner globalen Reichweite neben Three Rings Studio™ (2011) und Hardlight Studio™ (2012) bei SEGA Networks einreihen.

      Quelle: Spieletester.com


      Also kurz gesagt haben die nun DEMIURGE STUDIOS in Boston gekauft, die Mehrheit an INGNITED ARTISTS aus San Francisco übernommen und einen Minderheitsanteil an SPACE APE GAMES irgendwo in England erworben.
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    • Ich wollts grad sagen: Ich lese in dem Text immerzu nur "App" und "Mobile".

      Aber so sehr man sich drüber aufregt (Gerade wenn man eigentlich nur wegen SEGA überhaupt erst zum Konsolenfan wurde) so sehr kann ich SEGA auch verstehen: die heutigen Gamer SIND eben nurnoch am Handy am zocken. Kaum einer kauft noch 600 Euro Konsolen um dort 70 Euro Titel drauf zocken zu könne, wenn er sich so ein simples "Angry Birds" oder "Flappy Birds" für NullundNix runterladen und auf seinem "kostenlosen" Handy zocken kann (Viele Anbieter werben ja schon damit, dass man jedes Jahr ein neues Handy bekommt... selbst wenn das alte noch tadelos funktionierte)

      Wir werden mehr und mehr zu einer Wegwerfgesellschaft wos nurnoch darum geht stets das Neuste zu haben und sich altem zu endledigen. Da macht sich so ein kostenloser Downlaod eben besser: Löschen.. und ein neues Handy bekommen nur weil ein leicht verbessertes Betriebssystem hat, auf dem das neuste Angry Birds läuft.

      Da hat SEGA warscheinlich garkeine andere Wahl als mitzuziehen wenn sie nicht unter gehen wollen. Ergo: SEGA geht nur mit der (mir nicht wirklich gefallenen) zeit. Und entsprechend gebe ich unserer Gesselschaft schuld die eben zu solchen drastischen Maßnahmen zwingt.
    • Ich kann dir da leider nicht so ganz recht geben liebe Tikal.
      Ich verfolge Mobile-Games schon recht lange.
      Meiner Meinung nach sind Core-Games und Mobile-Games zwei verschiedene paar Schuhe.
      Und es gibt noch genug Leute die sich eine Xbox One, PS4 kaufen und dann neben den 70€ sogar
      noch Geld für DLC´s ausgeben.

      Mobile-Games haben auch den Core-Gamer gar nicht als Zielgruppe sondern die Casual-Gamer.
      Die Handyspiele sind meist so ausgerichtet dass man mal schnell eine Runde spielen kann während man
      auf den Bus wartet etc. (So auch Angry Birds, Flappy Bird oder Candy Crush Saga).
      Meiner Meinung nach kann man keine Core-Games auf einem Mobile-Device spielen, was schon mal daran liegt
      das die Eingabemöglichkeit bei Mobile-Devices meistens durch Touch oder Tilt (Neigung) erfolgt. Einen richtigen
      Controller, den man bei vielen Core-Games schon braucht fehlt.
      Ich habe mal "Sonic CD" von Amazon kostenlos bekommen. Ich habe es kurz angespielt und mich dann dafür entschieden
      lieber mein Mega Drive aufzubauen.


      Klar verstehe ich auch Segas Entscheidung denn Mobile-Games kosten weniger, können schneller entwickelt werden und
      hat eine hohe Zielgruppe (meist dann aber Casual-Gamer).
      Allerdings erwarte ich dann von Sega keine neuen großen Hits. Spiele wie ein Sonic Adventure, Alien oder Shenmue sind auf einem Handy/Tablet
      einfach recht schlecht möglich.
      (\__/)
      (O.o)
      (> <) "This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination."

      Was macht die Liebe? - Vorbeigehen und nett winken!
    • Kalex schrieb:


      Meiner Meinung nach sind Core-Games und Mobile-Games zwei verschiedene paar Schuhe.

      Schon klar, nur nehmen eben solche Mobile Games langsam überhand! Jeder mit Handy zockt Angry Birds, Blood Brothers und wie die ganzen Games heißen.. während jene die sich für "richtige" Spiele interessieren irgendwie immer seltener zu werden scheinen. Kaum einer kann die PS4 von der XBOx One unterscheiden... zockt aber bei jeder sich bietenen Gelegenheit auf seinem Handy rum. In meinen Augen eine recht traurige Entwicklung, denn es wird sich sicherlich immer weniger Lohnen viel Geld und Entwicklungszeit in ein Aufwendiges Games zu stecken, wenn man mit einem extrem simplen Handy Game am Ende weitaus mehr Gewinn erzielen kann. Schon alleine weil in der Zeit wo ein Final Fantasy programmiert werden muss unzählige Flappy Birds auf den Markt geschmissen werden können.
    • Am Ende des Tages/Monats weiß SEGA aber scheinbar auch nicht so recht, was sie wie/wann/wo machen, kann das sein?
      Da haben sie gerade noch (okay, ist inzwischen ein Jahr her) weitere Mobile-Sparten aufgekauft oder zumindest Teile davon erworben, so gibt es in diesem Bereich nun auch wieder Entlassungen - wie es scheint.

      Sega has laid off a number of staff at its Western mobile division, Sega Networks Inc., including a large chunk of its San Francisco-based studio, Three Rings Design, which appears to have been largely shuttered as part of the shift. Three Rings is a self-contained studio that works within the Sega family, and is responsible for a number of PC and mobile titles including Puzzle Pirates, Spellwood, and Corpse Craft. Details on the reductions, including the number of people let go, are scarce, although in a statement given to VentureBeat Sega blamed the layoffs on "hyper-competitive" market conditions.

      "In response to challenging and hyper-competitive mobile market conditions, Sega Networks Inc., Sega’s mobile division in the West, has refocused its operations and made a reduction in workforce," Sega told VentureBeat.

      "As a result, we said goodbye to our talented friends and colleagues at Three Rings Design Inc. alongside a small number of team members on the publishing side of Sega’s mobile division."
      Quelle: Gamasutra

      Also sägt man nun Three Rings Design ab, die wenigstens vom Namen her auch wenigstens perfekt zu SEGA passen!? Gut, viel gehört hat man von denen ohnehin nicht - ich zumindest nicht. Aber gerade zu denen hätte doch die Sonic Mobile Marke gepasst. :whistling: Aber das macht ja HardLight, die doch ursprünglich mal was für meine fast umsonst gekaufte PS Vita in der Mache hatten. Ich frage mich, was ich da bekommen hätte. *seufz*

      Tjaaa, SEGA kauft und schließt, baut auf und reißt nieder ... und das alles immer wieder. Wenn ich mir so die letzten Jahre anschaue:

      Creative Assembly (UK & Australien) --> gekauft 2005 --> Australien closed nach Umbau 2013 / UK lebt noch + Mobile Team Gründung
      Sega Racing Studio (UK) --> Gründung 2005 --> verkauft 2008
      Sports Interactive (UK) --> gekauft 2006 --> lebt noch
      Secret Level (USA/San Fr.) --> gekauft 2006 --> closed nach Umbau 2010
      HardLight (UK) (Mobile) --> 2011/12 vorgestellt --> lebt noch
      Three Rings Design (USA/San Fr.) (Mobile) --> gekauft 2011 --> Ende 2016!?
      Relic Entertainment (Kanada/Vancouver) --> gekauft 2013 --> lebt noch
      Atlus (Jap & USA) --> gekauft 2013 --> lebt noch
      Demiurge Studios (USA/Boston) (Mobile) --> gekauft 2015 --> lebt noch
      Ignited Artists (USA/San Fr.) (Mobile) --> Mehrheit des Start Ups gekauft 2015 --> lebt noch
      Space Ape Games (UK) (Mobile) --> Anteile gekauft 2015 --> lebt noch


      Ich räume mal ganz spontan Ignited Artists keine großen Überlebenschancen ein. Und das rein aus zwei Dingen:
      Zum einen kriegt SEGA so gut wie nie neue Marken eigenständig etabliert. (Und Sonic Mobile hat sich schon HardLight gesichert, xD.) Man hat das inzwischen oft genug gesehen, wenn es bei Übernahmen ohne große Titel geht oder bei Neugründungen, siehe Secret Level oder das Racing Studio in der Liste, seufz. Wofür Three Rings gut war, ... nun werden die auch abgesägt. Dann ist das ein Start Up Unternehmen, also auch eine Neugründung. Wann bekam SEGA West das gleich nochmal hin? Und drittens sind sie in San Fransisco, welches SEGA hat da bislang überlebt? Secret Level? Nö! Three Rings? Offenbar auch nicht! SEGA of America? Wird auch dort abgezogen... Ich weiß, Gründe total bei den Haaren herbeigezogen. :thumbsup:

      SEGA soll sich lieber zu einem kleinen Anteil bei Take 2 einkaufen, da haben sie glaube mehr von, xD. Ich würde mich jedenfalls mehr über ein "The Darkness 3" freuen, als über diese "mobilen Weltraum Affen" da. :pinch:
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    • Habt ihr's schon mitbekommen? SEGA hat ein weiteres Studio gekauft: Amplitude Studios in Frankreich. Das ist ebenfalls ein Entwickler von Strategie-PC-Spielen und einst von ehemaligen UbiSoft-Leuten gegründet. Deren neuestes Spiel "Endless Space 2" soll noch in diesem Jahr erscheinen.

      Quelle: PCgames.de
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    • SEGA macht immer mehr PC und Handy Zeugs.
      Meiner Meinung nach versinken sie damit immer mehr in der Flut an unbekannten, kleineren Entwicklern. Einfach weil man Nichts direktes mehr mit SEGA in Verbindung bringt und sie nicht mehr durch verrückte, große Besonderheiten hervorstechen. Weiß nicht obs nur mir so geht.

      Wenns ihnen dadurch insgesamt finanziell besser geht dann kann ich ihnen nur weiterhin viel Erfolg damit wünschen. Aber der Glanz geht dennoch verloren...
    • Wenn SEGA so weiter aufkauft und wieder absägt, sind sie schneller Pleite, als sie sehen können.

      Mich hat es schon immer gewundert, wieso dauerhaft so groß darüber Berichtet wird, dass SEGA immer Haarscharf von einem Bankrupt hinweg kommt, und man dann hört, dass die sich wieder irgendein beliebiges Studio unter den "Nagel reißen", wo es doch heißt, sie hätten gerade mal genug Geld, um sich über Wasser zu halten? Mich wundert das mit diesen ganzen Aufkauf-und-wieder-Verkaufen hin und her schon gar nicht mehr. Die sollten das, meiner Meinung nach, lieber komplett lassen, und einfach die Firma bleiben, die sie damals mal waren. Sparrt Zeit, nerven und vor allem Kosten... Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.